RIMAS

Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute möchten wir Sie auf folgende Neuigkeiten hinweisen:

News aus den Projekten des Research Institute for Managing Sustainability (RIMAS)
Aktuelle Hinweise zu kommenden Veranstaltungen
Rückblick auf Veranstaltungen der letzten Monate
Impressum

Dieser Newsletter ist als HTML-Version konzipiert. Sollte Ihr Mailprogramm dieses Format nicht unterstützen, können Sie die komplette HTML-Version unter http://www.sustainability.eu/newsletter/files/newsletter_2011-04.html einsehen.


 

News aus den Projekten des Research Institute for Managing Sustainability (RIMAS)

RESPONDER – ein neues EU-Projekt zum Thema Nachhaltiger Konsum und Wirtschaftswachstum

RESPONDER ist ein neues EU-Projekt, gefördert durch das 7. Forschungsrahmenprogramm und koordiniert vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit der WU Wien. RESPONDER strebt die Förderung nachhaltigen Verbrauchs an, indem es sich mit möglichen Widersprüchen zwischen nachhaltigem Verbrauch und Wirtschaftswachstum unter Berücksichtigung von Theorien zu grünem Wachstum, Nullwachstum und Wachstumsrücknahme auseinandersetzt. Das Projekt wird neue Formen der Wissensaustausch (Knowledge Brokerage) zwischen Wissenschaft und politischen Entscheidungsträgern mittels einer Reihe von EU Dialogen und multinationalen Wissensaustauschveranstaltungen erforschen.

Die Daten der ersten RESPONDER Veranstaltungen stehen bereits fest. Interessenten können sich daher folgende Daten vormerken:

  • 19-21 Oktober 2011: 1.EU Dialog zu nachhaltigem Konsum und Wirtschaftswachstum, Berlin (DE) 
  • 26-27 Januar 2012: Nachhaltige Ernährung, Lissabon (PT) 
  • 15-17 Februar 2012: Nachhaltige Haushaltsgelektronik, Wien (AT) 
  • 7-9 März 2012: Nachhaltige Haushaltsersparnisse und -verschuldung, London (UK) 
  • 21-23 März 2012: Nachhaltige Mobilität, Bratislava (SK) 
  • 28-30 März 2012: Nachhaltiges Wohnen, Barcelona (ES)

Weitere geplante Veranstaltungen:

  • Juni/Juli 2012: 2.EU Dialog zu nachhaltigem Konsum und Wirtschaftswachstum, Brüssel (BE) 
  • Dezember 2012 - Februar 2013: 2. Runde der multinationalen Wissensaustauschveranstaltungen mit Blick auf Wege und Optionen in fünf Konsumbereichen
  • Juni/Juli 2013: 3. EU Dialog zu nachhaltigem Verbrauch und Wirtschaftswachstum, Paris (FR) 
  • April/Mai 2014: RESPONDER Konferenz zur Bewältigung von Widersprüchen zwischen nachhaltigem Verbrauch und Wirtschaftswachstum, Brüssel (BE) 

Anmeldung und weitere Informationen auf www.SCP-RESPONDER.eu


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CORPUS – Nachhaltige Mobilität im Dialog von Wissenschaft und Politik

Das EU-Projekt CORPUS fördert einen kontinuierlichen Dialog von Wissenschaft und politischen Entscheidungsträgern in drei zentralen Themenfeldern nachhaltigen Konsums: Ernährung, Wohnen und Mobilität. Nach Abschluss einer ersten Serie von Workshops zum Thema „Nachhaltige Ernährung“ startet am 5. und 6. Mai 2011 nun die zweite Serie zum Thema Nachhaltige Mobilität. Im Rahmen von drei Workshops werden Ist-Analysen und aktuelle Trends in Europa diskutiert, internationale Erfahrungen mit Politiken und Programmen ausgetauscht und Szenarien für nachhaltige Mobilität in Europa entwickelt. Durch direkte persönliche Kontakte entsteht so eine Community aus ForscherInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen, die sich für das Thema nachhaltigen Konsum interessieren. Die drei Workshops finden in Szentendre (Ungarn) zu folgenden Terminen statt:

  • 5-6 Mai 2011: Der erste Workshop erforscht die generellen Eigenschaften von nachhaltiger Mobilität sowie Logik und Denkweise der beteiligten politischen Entscheidungsträger und Wissenschaftler.
  • 6-7 Oktober 2011: Der zweiten Workshop beschäftigt sich hauptsächlich mit politischen Strategien und Instrumenten im Bereich nachhaltiger Mobilität der Politik und spricht Nutzen und Schwächen wissenschaftlicher Politikgutachten.
  • März 2012: Im dritten Workshop werden gemeinsame Bilder nachhaltiger Zukünfte für nachhaltige Mobilität erstellt. Politische Entscheidungsträger und Wissenschaftlern werden diese Bilder gemeinsam entwickeln, damit gemeinsame und auseinanderlaufende Ansichten sowie zukünftige Herausforderungen deutlich werden.

Die dritte Serie zum Thema Nachhaltiges Wohnen startet im Herbst und findet in Helsinki (Finnland) voraussichtlich im November 2011, Februar 2012 und Mai 2012 statt.

Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf www.SCP-KNOWLEDGE.eu


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TEMPO – Europaweites Master Class Programm zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) – Anmeldung ab sofort möglich

TEMPO ist das erste europaweite Master Class Programm zum Thema Corporate Social Responsibility. Es bietet internationalen Erfahrungsaustausch und top-aktuelle Einblicke in CSR-Forschung und Praxis. Die WU kooperiert in TEMPO mit international herausragenden Universitäten: Radboud University Nijmegen [NL], Central European University Budapest [HU], Université Toulouse [FR], University of Glasgow [UK] und der Universität Duisburg-Essen [DE]. 

Das TEMPO Programm umfasst sieben Module im Zeitraum von September 2011 bis Juni 2012:

Berlin [DE]

29. Sep. – 1. Okt. 2011

Mapping the Field

Toulouse [FR]

17. – 19. Nov. 2011

Innovation

Glasgow [UK]

26. – 28. Jan. 2011

Risk Management

Nijmegen [NL]

23. – 25. Feb. 2012

Change Management

Essen [DE]

22. – 24. März 2012

Strategic Alliances and Leadership

Budapest [HU]

26. – 28. Apr. 2012

Implementation & Control

Wien [AT]

6. – 8. Juni 2012

Results and Impact

In jeweils drei Tagen vor Ort wird intensiv an Case-Studies gearbeitet, Vorreiter-Betriebe besucht und ein europaweiter Erfahrungsaustausch initiiert. Der Zeitbedarf für die Teilname am TEMPO Programm beträgt daher insgesamt 21 Tage vor Ort (plus entsprechende Vor- und Nachbereitung). Voraussetzungen für eine Teilnahme sind fundierte Englischkenntnisse, mindestens 5 Jahre Berufserfahrung und Grundkenntnisse in CSR. Die Teilnahme an nur einem der Module ist nicht möglich.

Der erste Jahrgang wird aus Mitteln des Lifelong Learning Programme gefördert, so dass die gesamte Teilnahmegebühr für alle sieben Module nur 1.500 Euro beträgt (die Reise- und Aufenthaltskosten sind von den Teilnehmern selbst zu tragen).

Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf www.CSR-TEMPO.eu 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an reinhard.paulesich@wu.ac.at


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IMPACT – Branchenexperten für CSR in der Bauwirtschaft, Textil, Automotive, ICT und Handel gesucht

Im Forschungsprojekt „IMPACT - Impact Measurement and Performance Analysis of CSR“ werden umfangreiche Fallstudien und europaweit Befragungen zur Frage durchgeführt: welche Wirkungen hat CSR auf Wettbewerbsfähigkeit, Umwelt und Arbeit? Fünf Sektoren stehen dabei im Mittelpunkt: die Bauwirtschaft, die Automobil-Industrie, der Textil-Sektor, Informations- und Kommunikationtechnologie sowie der Einzelhandel. Dazu werden ökonometrische Methoden, Fallstudien, Netzwerk-Analysen und eine zweistufige Delphi-Befragung eingesetzt. Die erste Delphi-Runde startet im September 2011. Wenn Sie als Experte bzw. Expertin daran teilnehmen möchten, schicken Sie bitte eine Email an robert.kudlak@wu.ac.at

Hintergrund-Informationen bietet die WebSite des Projekts: www.CSR-IMPACT.eu


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Politikberatung für die serbische Regierung zur nachhaltigen Entwicklung

Vor drei Jahren hat Serbien eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen, deren Umsetzung eine wichtige Voraussetzung für den EU-Beitritt des Landes ist. Das Team des Research Institute for Managing Sustainability koordiniert eine internationale Expertengruppe, die den serbischen Vizepremierministers Božidar Đelić berät.

National Nachhaltigkeitsstrategien sind politische Dokumente, in denen Ziele, Prozesse, Instrumente, Governance-Strukturen und das Monitoring einer nachhaltigen Entwicklung festgelegt werden. Die europäische Nachhaltigkeitsstrategie fordert, dass alle EU-Mitgliedstaaten eine nationale Strategie entwickeln und umsetzen. Das Research Institute for Managing Sustainability unterstützt seit acht Jahren einen wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch und Politiklernen zwischen den EU Mitgliedsstaaten im Rahmen des European Sustainable Development Network (www.sd-network.eu) mit. Aufgrund dieser langjährigen Erfahrungen wurde das Team des Instituts schon 2007 mit der Evaluierung des Entstehungsprozesses der serbischen Nachhaltigkeitsstrategie betraut. Der Evaluierungsbericht wurde von Vizepremierminister Božidar Đelić als sehr hilfreich angesehen, so dass die serbische Regierung das WU-Forschungsinstitut nun auch mit der wissenschaftlichen Begleitung des Umsetzungsprozesses beauftragt hat.

Zusätzlich zum Team des Research Institute for Managing Sustainability sind Alan AtKisson (Politikberater aus den USA und Schweden) und Daniel Wachter (Sektionschef für nachhaltige Entwicklung im Schweizer Ministerium für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) in Serbien aktiv. Die internationale Expertengruppe wird in den nächsten Jahren jeweils zwei Wochen vor Ort tätig sein, Beratungen, Trainings und Workshops durchführen und internationale Fallbeispiele und Forschungsergebnisse vermitteln.

Kontakt: Mag. Gerald Berger & Dr. Michal Sedlacko, www.wu.ac.at/sustainability


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Indikatoren zur Messung von gesellschaftlichem Wohlergehen in der EU

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist die am weitesten verbreitete Kennzahl zur Messung makroökonomischer Aktivität. Die Verwendung des BIP als Indikator für gesellschaftliche Entwicklung und Fortschritt hat in den vergangenen Jahren jedoch kritische Stimmen lauter werden lassen. Ausgehend von den Aktivitäten der Europäischen Kommission zu „GDP and beyond“ und der vom französischen Staatspräsidenten eingesetzten Stiglitz-Sen-Fitoussi Kommission hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, daß zur Messung von gesellschaftlichen Wohlergehen (engl. „well-being“) das BIP u.a. mit zusätzlichen Daten und Indikatoren aus dem Umwelt- und Sozialbereich ergänzt werden muss. Gemeinsam mit Partnern aus Belgien und England arbeitet das Team des Research Institute for Managing Sustainability an einem europäischen Set von „well-being indicators".

In zahlreichen europäischen Ländern (darunter Österreich, England und die Niederlande) werden Arbeiten zur Messung von gesellschaftlichem Wohlergehen („societal well-being“) und dem Wohlbefinden der Bevölkerung („individual well-being“) durchgeführt. Ausgehend von der „Beyond GDP“ Konferenz im Jahr 2007 hat die Europäische Union mehrere Initiativen gestartet, um das BIP mit Umwelt- und Sozialindikatoren zu ergänzen. Ende 2010 hat das Europäische Statistische Amt (Eurostat) ein Projekt ausgeschrieben, um ein europäisches Set von „well-being indicators“ zu erarbeiten. Das Team des Research Institute for Managing Sustainability hat gemeinsam mit IDEA Consult (Belgien) und der new economics foundation (UK) diese Ausschreibung gewonnen.

Das Projekt hat zum Ziel, ein europäisches Set von „well-being indicators“ auf EU-Ebene zu implentieren. Das geplante Indikatorenset wird vor allem auf die Messung von Wohlergehen auf gesellschaftlicher Ebene („societal welll-being“) abzielen, wobei auch vergleichende Analysen zum Wohlbefinden auf individueller Ebene („individual well-being“) einfließen. Besonderes Augenmerk wird auf Fragen der sozialen Gerechtigkeit („inequalities & disparities“) gelegt.

Das Projekt hat Anfang Jänner 2011 begonnen und wird zwei Jahre dauern. Die Publikation eines vorläufigen Sets der well-being Indikatoren auf der Eurostat Website ist für Ende 2011 vorgesehen.

Kontakt: Mag. Markus Hametner, www.wu.ac.at/sustainability


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Hinweise zu kommenden Veranstaltungen

Podiumsdiskussion "Growth and the Environment" am 3. Mai 2011 an der WU

Am Abend des 3. Mai 2011 findet eine Podiumsdiskussion mit Tim Jackon (Centre for Environmental Strategy, University of Surrey) und Karl Aiginger (Direktor WIFO, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) zu “Growth and the Environment” (Arbeitstitel) im WU Festsaal statt. Prof. Sigrid Stagl (WU Wien) – Organisatorin der Veranstaltung – wird die Podiumsdiskussion moderieren.

Prof. Karl Aiginger ist Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), Professor für Ökonomie an der WU Wien und Herausgeber des Journal of Industry, Competition and Trade. Er ist spezialisiert auf die Forschungsbereiche Industrieökonomie und –politik, Wettbewerbsfähigkeit von Industrien, Regionen und Nationen, und forscht zur Finanzkrise, Wirtschaftsstategie und –politik, Industriestruktur und –politik, Österreichische Wettbewerbspolitik und Wirtschaftsstruktur.

Prof. Tim Jackson ist Professor für Nachhaltige Entwicklung und Director von RESOLVE (Forschungsgruppe zu Lebensweisen, Werten und Umwelt). Ziel von RESOLVE ist es, ein robustes Verständnis der Verbindungen zwischen Lebensweisen, sozialen Werten und der Umwelt zu schaffen. Hauptsächlich bietet RESOLVE politischen Entscheidungsträgern (im Verinigten Königreich und darüber hinaus) die daran interessiert sind, das Verhalten der Menschen hinsichtlich der Energie zu verstehen und zu beeinflussen, evidenzbasierte Beratung.

Prof. Sigrid Stagl ist Professorin für Umweltwirtschaft und –politik am Institut für Regional- und Umweltwirtschaft. Sie befasst sich mit ökologischer Makroökonomik und nachhaltigem Verhalten und ist derzeit Vorsitzende der European Society for Ecological Economics.

Um sich für diese Veranstaltung anzumelden, bitte senden Sie eine Email an barbara.gaal@wu.ac.at.


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Happy Projects 2011 Konferenz zum Thema „Projekte und Werte“ 12.-14. Mai 2011 im Tech Gate Vienna

Happy ProjectsDie happy projects’11 events finden vom 12. - 14. Mai in Wien statt. Diese - von der ROLAND GAREIS CONSULTING in Kooperation mit der PROJEKTMANAGEMENT GROUP der Wirtschaftsuniversität Wien organisierten Projektmanagement-Events locken jährlich über 300 Projektmanagement-ExpertInnen und Interessierte aus dem In- und Ausland nach Wien.

Die happy projects’11 conference, am 12. & 13. Mai im Tech Gate Vienna, widmet sich dem Thema PROJEKTE & WERTE, das eine Vertiefung des Themas PROJEKTE & NACHHALTIGKEIT der happy projects’10 conference darstellt. Der Fokus der Konferenz liegt auf der Werteorientierung, die auch dem Prinzip der Nachhaltigkeit zugrunde liegt.

Im Anschluss zur Konferenz finden am 14. Mai die happy projects’11 expert seminars statt. Die happy projects’11 events werden als Weiterbildung für die Re-Zertifizierung von pma - PROJEKT MANAGEMENT AUSTRIA und Project Management Institute  angerechnet! Für MitarbeiterInnen der Universitäten und Fachhochschulen sowie für StudentInnen werden besonders günstige Teilnahmekonditionen angeboten.  

Nähere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage www.happyprojects.at.


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Evaluation partizipativer Maßnahmen im Umweltbereich – Workshop im Rahmen der 14. Jahrestagung der DeGEval, 14.-16. September in Linz

Seit rund zehn Jahren gibt es einen Arbeitskreis Umwelt-Evaluation im Rahmen der DeGEval - Gesellschaft für Evaluation. Im Rahmen der 14. Jahrestagung von 14.-16. September in Linz findet ein Workshop zum Thema „Evaluation partizipativer Maßnahmen im Umweltbereich“ statt, der sich mit der Problematik einer Evaluation von Beteiligungen an Maßnahmen beschäftigt.

Gerade im Umweltbereich sind viele Programme, Projekte und Einzelmaßnahmen auf die Partizipation von Mitgliedern der jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet. Für die Evaluation bringt der damit verbundene Selbstselektionseffekt zahlreiche methodische Probleme mit sich, so z.B. wie kausale Wirkungen einer Intervention in der gesamten Zielgruppe korrekt erfasst werden können oder wie darüber hinaus auch deren Wirkungsweise auf einem allgemeingültigen Niveau geklärt werden kann, um Erfolgsfaktoren und Optimierungspotentiale zu identifizieren. Das Themenspektrum ist weit gefasst und beinhaltet:

  • wie Konsumenten als Nutzer von Produkten und Dienstleistungen in die Gestaltung innovativer nachhaltiger Angebote frühzeitig und aktiv einbezogen werden können
  • welche Maßnahmen der Verbraucheraufklärung zum Klimaschutz eingesetzt werden zunehmend Maßnahmen eingesetzt, die eine intensive Partizipation erfordern
  • wir bei Investitionsvorhaben in umweltrelevanten Bereichen durch partizipative Verfahren die Bürgerakzeptanz gesteigert werden kann.
  • Wie regionale und lokale Programme die Vernetzung der Akteure und die aktive Bürgerbeteiligung fördern

Sofern Sie einen aktiven Beitrag leisten wollen, bitten wir Sie ein Abstract für einen Vortrag (maximal 250 Wörter, Nennung der AutorInnen) bis zum 30.04.2011 per E-Mail an Dr. Hansjörg Gaus (h.gaus@ceval.de) zu übermitteln. Bei der Einreichung für einen Vortrag muss ein eindeutiger Bezug zum Thema der Session gegeben sein. In den Vorträgen soll die Problematik der Evaluation und nicht die evaluierte Maßnahme im Vordergrund stehen.

Weiterführende Informationen: www.degeval.de


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Rückblick auf Veranstaltungen der letzten Monate

Green Jobs: Umweltminister Berlakovich an der WU

Am 26. Jänner 2011 stand die WU unter dem Motto „Let’s talk Green!“. Am Vormittag präsentierten sich Vorreiterbetriebe nachhaltigen Wirtschaftens, wie Hydrip (Sustainable Irrigation), BWT Österreich (Best Water Technology), Sonnentor und Xolar Solaranlagen. Am Nachmittag diskutierten Umweltminister Niki Berlakovich, Angela Köppl (Wifo), André Martinuzzi (Leiter des Research Institute for Managing Sustainability) und Lutz Schlange (Professor für Sustainability-Driven Entrepreneurship, HWT Chur) über Green Jobs. Die Themen dieser Diskussion drehten sich um Definitionen des Begriffs „Green Job“, deren Rolle in Österreich, Österreichs mögliche Perspektive als „grüner Wirtschaftsstandort“ und die Zukunftschancen von WU-Studenten in einer „grünen“ Wirtschaft. Auf diese Weise hatten Studierende die Möglichkeit, einen Einblick in die Vielfalt an österreichischen Unternehmen, die Nachhaltigkeit und Umweltschutz in ihrer Firmenphilosophie verankert haben, zu bekommen.

Green Jobs

Von links nach rechts: Angela Köppl (Wifo), Niki Berlakocvich (BMLFUW), André Martinuzzi (WU), Lutz Schlange (HTW Chur)


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CSR im Fokus: Bundeskanzler Faymann in Bulgarien

Corporate Social Responsibility (CSR) stand im Mittelpunkt einer Konferenz anlässlich des offiziellen Besuchs von Bundeskanzler Werner Faymann in Sofia (Bulgarien) am 1. Februar 2011. André Martinuzzi, Leiter des Research Institute for Managing Sustainability, eröffnete die Konferenz mit einem Keynote-Vortrag und präsentierte Forschungsergebnisse zu Nachhaltigem Wirtschaften in Europa. Der bulgarische Premierminister Boyko Borisov, vier bulgarische Minister und über 300 VertreterInnen von bulgarischen und österreichischen Unternehmen nahmen an dieser hochrangigen Veranstaltung teil.

Strategische CSR statt vereinzelter Hilfsprojekte
Das Team des Research Institute for Managing Sustainability hat in den letzten Jahren europaweite Forschungsarbeiten zum Thema CSR durchgeführt und zählt zu den europaweit führenden Forschungsgruppen im Bereich nachhaltiges Wirtschaften. André Martinuzzi fasste die vielfältigen Forschungsergebnisse zu aktuellen Herausforderungen für Wirtschaft und Politik zusammen. Auf der Seite der Unternehmen bietet CSR die Chance strategische Wettbewerbsvorteile zu erlangen, Vertrauen der KonsumentInnen (wieder) aufzubauen und Innovationen dort umzusetzen, wo sie gesellschaftlich gebraucht werden. „Rethink your business“ ist daher die Herausforderung für Unternehmen, die unter CSR mehr verstehen als vereinzelte Hilfsprojekte finanziell zu unterstützen.

CSR Politiken sollten Marktkräfte aktivieren
Während sich in den letzten Jahren die politische Debatte um Selbstregulierung der Wirtschaft, Privatisierung und Liberalisierung gedreht hat, haben einzelne europäische Länder innovative CSR Politiken umsetzt um starke Anreize für nachhaltiges Wirtschaften zu bewirken. So wird beispielsweise in den Niederlanden CSR in der öffentlichen Beschaffung berücksichtigt, in Schweden veranlagen öffentliche Pensionsfonds ihr Geld nur in Unternehmen die nachhaltig wirtschaften und in Italien zahlen Unternehmen weniger Steuer die ein Nachhaltigkeitsmanagement einsetzen. Damit werden Marktkräfte genützt und Wettbewerbsvorteile für Unternehmen geschaffen, die nachhaltiges Wirtschaften ernst nehmen. Durch das Zusammenspiel von innovativen und proaktiven Unternehmen auf der einen Seite und entsprechenden wirtschaftspolitischen Anreize auf der andere Seite können die Länder Osteuropas, Probleme mit der Schattenwirtschaft überwinden, die Lebensbedingungen der Menschen verbessern und Umweltschäden verhindern.

Kontakt: PD Dr. André Martinuzzi, www.wu.ac.at/sustainability

CSR Sofia

Von links nach rechts: André Martinuzzi (WU Wien), Walter Koren (Leiter der Außenwirtschaft Österreich), Boyko Borisov (bulgarischer Premierminister), Werner Faymann (österreichischer Bundeskanzler), Michael Angerer (Wirtschaftsdelegierter in Sofia)

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Drei unserer EU-Projekte von der WU Wien als Spitzenleistung in der Kategorie Forschung ausgezeichnet

Die WU Wien zeichnet jedes Halbjahr herausragende Leistungen in Forschung und Lehre aus. Am 6. April 2011 wurden folgende drei vom Team des Research Institute for Managing Sustainability geleitete bzw. bearbeitete EU-Projekte ausgezeichnet:

IMPACT - Impact Measurement and Performance Analysis of CSR (www.CSR-IMPACT.eu)

  • PD Dr. André Martinuzzi
  • Dr. Robert Kudlak
  • Dipl.-Ing. Ursula Kopp

CORPUS – Enhancing connectivity Between Research and Policymaking in Sustainable Consumption (www.SCP-KNOWLEDGE.eu)

  • PD Dr. André Martinuzzi
  • Mag. Gerald Berger
  • Mag.a Nisida Gojksi

RESPONDER - Linking SCP and Growth Debates (www.SCP-RESPONDER.eu)

  • PD Dr. André Martinuzzi
  • Mag. Markus Hametner
  • PhD DI Michal Sedlacko

„Qualität und Leistung gehören honoriert und in die Öffentlichkeit gestellt“, erklärt Barbara Sporn, Vizerektorin für Forschung bei der abendlichen Gala. Wir freuen uns über die Auszeichnungen.


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Wir hoffen, dass diese Informationen auf Ihr Interesse stoßen und bitten Sie, diese an interessierte KollegInnen weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen,
Markus Hametner (im Namen des gesamten RIMAS Teams)

 

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Dieser Newsletter wird herausgegeben von
RIMAS — Research Institute for Managing Sustainability

WU
Wirtschaftsuniversität Wien
Vienna University of Economics and Business
Franz Klein Gasse 1, A-1190 Wien, Austria

phone: +43-1-31336-4698
fax: +43-1-31336-90-4698
www: http://www.sustainability.eu

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